Forum „Möglichkeiten der Einbindung sogenannter ‘schwer erreichbarer Zielgruppen’ in die Gemeinwesenarbeit“

am 30. November 2017 in Hanau

 

Am 30. November 2017 fand in Hanau ein GWA-Forum zum Thema “Möglichkeiten der Einbindung sogenannter ‘schwer erreichbarer Zielgruppen’ in die Gemeinwesenarbeit“ statt.

Im Kontext des Förderprogrammes haben unterschiedliche Standorte mehrfach berichtet, dass sie bestimmte Zielgruppen wie Sinti und Roma, junge (muslimische) Frauen oder Spätaussiedler_innen nur schwer für ihre Angebote erreichen bzw. es besondere Strukturen braucht, um diese für eine Teilnahme zu gewinnen. Das Forum sollte diesen Bedarf aufgreifen.

Nach einer kurzen Begrüßung von Bürgermeister Axel Weiss-Thiel und den Verantwortlichen vor Ort, gab es eine kurze Einführung der Mitarbeiterinnen der GWA-Servicestelle zu dem Thema.

 

 

 

Es gab drei Thementische am Vormittag, die sich am Nachmittag wiederholten, sodass jeder Teilnehmende insgesamt an zwei Tischen mitdiskutieren konnte. Die Thementische widmeten sich verschiedenen Zielgruppen: Spätaussiedler_innen, Sinti und Roma und junge (muslimische) Frauen. Neben kurzen fachlichen Inputs an den jeweiligen Thementischen stand der Erfahrungsaustausch der Teilnehmenden im Vordergrund.

Am Ende der Veranstaltung wurden die Diskussionsergebnisse zusammengetragen. Darüber hinaus informierten die Mitarbeiterinnen der GWA-Servicestelle über ihre aktuelle Arbeit und es bestand die Möglichkeit, allgemeine Fragen zum Förderprogramm zu stellen.

Die zentralen Ergebnisse des Austauschs finden Sie im Fotoprotokoll.

Förderung von Gemeinwesenarbeit in Hessen.

Mit der Koordinierungsstelle GWA, die im Rahmen der Richtlinie gefördert wird, unterstützt die LAG die Umsetzung und Weiterentwicklung der Gemeinwesenarbeit in Hessen. Das Angebot richtet sich an alle Akteur_innen, die mit Hilfe der Gemeinwesenarbeit die Lebensbedingungen in benachteiligten Stadtteilen und Quartieren verbessern möchten. Die LAG steht als Servicestelle u.a. für Beratung, Wissenstransfer, Erfahrungsaustausch, Fortbildung und bei inhaltlichen Fragen rund um das Förderprogramm des Landes zur Verfügung.