GWA-Workshop „Wie erstelle ich einen validen Verwendungsnachweis“

GWA-Workshop „Wie erstelle ich einen validen Verwendungsnachweis“

Entsprechend der Richtlinie zur Förderung von Gemeinwesenarbeit, ist der Verwendungsnachweis für das Jahr 2022 bis zum 31. Mai 2023 bei der Bewilligungsbehörde vorzulegen.

Dies ist oft der Moment, an dem sich viele Fragen auftun. Um auf diese Fragen möglichst umfassende Antworten zu geben, werden, wie bereits im Vorfeld angekündigt, analoge vertiefende Workshops zur Erstellung eines Verwendungsnachweises stattfinden.

Um unterschiedliche Zeitfenster und kurze Fahrtwege zu ermöglichen, findet der gleiche Workshop zweimal statt: Einmal am 08. Februar in Steinbach und einmal am 09. Februar in Baunatal.

Workshops 2023 „Wie erstelle ich einen validen Verwendungsnachweis”

am Mittwoch, den 08.Februar 2023
10:00-15:00 Uhr
Im Bürgerhaus
Untergasse 36
61449 Steinbach (Taunus)

am Donnerstag, den 09. Februar 2023
10:00-15:00 Uhr
Stadtteilzentrum Baunsberg
Bornhagen 3
34225 Baunatal

Im Workshop wird u.a. in Kleingruppen anhand von Ihren konkreten Fragen zum Verwendungsnachweis gearbeitet. Inhalt sind vertiefende und praxisorientierte Fragen zum Verwendungsnachweis, zum Beispiel:

  • Es gab im Jahr 2022 einen Stellenwechsel. Wie ist dies darzustellen?
  • Einzelne Kostenpositionen haben sich erhöht. Wie kann ich dies abrechnen?
  • Wie kann ich inhaltliche Änderungen im Sachbericht gut und nachvollziehbar darstellen?
  • Wie gehe ich mit den Indikatoren im Sachbericht um?
  • Zu einem Handlungsziel wurde nicht gearbeitet. Was nun?
  • Wie kann ich eine Annäherung an das Handlungsziel darstellen?

Zielgruppe dieser praxisorientierten Workshops sind alle, die mit der Erstellung des Verwendungsnachweises, sowohl im Bereich Sachberichte als auch im Bereich rechnerischer Verwendungsnachweis betraut sind und darin (noch) versierter werden wollen.

Wir bitten alle Teilnehmenden darum, vor der Anreise einen Corona-Selbsttest durchzuführen und empfehlen das Tragen einer medizinischen Maske, wenn Sie sich im Innenraum bewegen.

Um die Umwelt zu schonen, bieten wir Ihnen wieder eine unmoderierte Fahrgemeinschaftsbörse an.
Bieten Sie gerne an, wenn Sie mit Auto (oder Zug) an einen der beiden Workshop-Orte fahren und Mitfahrer:innen suchen oder andersherum. Sie können eigene Beiträge über das Kreuz rechts unten in der Ecke erstellen.

Haben Sie grundlegende Fragen zum Verwendungsnachweis wie:

  • Was ist ein Verwendungsnachweis?
  • Was sind Bestandteile des Verwendungsnachweises?
  • Welche Anlagen sind beizufügen?
  • Wie ist der Verwendungsnachweis auszufüllen?
  • Worauf ist beim Ausfüllen des Sachberichtes grundsätzlich zu achten?

Dann finden Sie die Antworten in der Dokumentation der Digitalen Infoveranstaltung vom 01.12.2022 “Basiswissen zum Verwendungsnachweis” hier.
Alle Unterlagen zur Erstellung des Verwendungsnachweises finden Sie hier.

Förderung von Gemeinwesenarbeit in Hessen

Mit der Servicestelle Gemeinwesenarbeit, die im Rahmen dieser Richtlinie gefördert wird, unterstützt die Landesarbeitsgemeinschaft Soziale Brennpunkte Hessen e.V. die Umsetzung und Weiterentwicklung der Gemeinwesenarbeit in Hessen. Das Angebot richtet sich an alle Akteur_innen, die mit Hilfe der Gemeinwesenarbeit die Lebensbedingungen in benachteiligten Stadtteilen und Quartieren verbessern möchten. Die Servicestelle Gemeinwesenarbeit steht u.a. für Beratung, Wissenstransfer, Erfahrungsaustausch, Fortbildung und bei inhaltlichen Fragen rund um das Förderprogramm des Landes zur Verfügung.

Gemeinwesenarbeit-Newsletter 04/2022

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Großes Vernetzungstreffen 2022 am 13. Oktober 2022 in Fulda

Großes Vernetzungstreffen 2022

am 13. Oktober 2022 in Fulda

Am 13.Oktober 2022 fand das Große Vernetzungstreffen aller Standorte des Förderprogramms Gemeinwesenarbeit im Bürgerzentrum Ziehers-Süd in Fulda statt. Schwerpunktthema des Vernetzungstreffens war „Qualität in der Gemeinwesenarbeit“.

Über 60 Teilnehmende aus ganz Hessen (Mitarbeitende der Gemeinwesenarbeit vor Ort, Koordinierende auf Landkreis-, Stadt- und Trägerebene) erhielten an dem Tag einen spannenden Einblick in die Gemeinwesenarbeit des gastgebenden Standorts. Linda Kalb-Müller und Iryna Böhm vom AWO Kreisverband Fulda e.V. machten, unter anderem mit tollen Praxisbeispielen, deutlich wie im Bürgerzentrum Ziehers-Süd Gemeinwesenarbeit ausgestaltet wird. Birgit Bormann vom Amt für Jugend, Familie und Senioren der Stadt Fulda zeigte auf, welche Strukturen und Netzwerke auf kommunaler Ebene für die Gemeinwesenarbeit förderlich sind.

Das Thema „Qualitätsentwicklung im Förderprogramm Gemeinwesenarbeit“ wurde mit einem Impulsvortag von Dayana Fritz vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration eingeführt. Angeregt durch den Impulsvortag tauschten sich im Anschluss die Teilnehmenden zu den Qualitätsstandards der Gemeinwesenarbeit aus.

Großes Vernetzungstreffen heißt auch immer Austausch und Vernetzung. So konnten sich die Teilnehmenden, die sich vormittags bei einem Speed-Dating kennen lernten, nachmittags bei einem geführten Stadtteilspaziergang durch den Stadtteil Ziehers-Süd, weiter austauschen. Nach einem gemeinsamen Ausklang im Stadtteilcafé Gallasiniring 30 endete das Große Vernetzungstreffen 2022 mit vielen spannenden Eindrücken, tollen Anregungen und Ideen für die Gemeinwesenarbeit in Hessen.

Die Dokumentation der Veranstaltung finden Sie hier.

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Kostenfreie Weiterbildung Gemeinwesenarbeit

Kostenfreie Weiterbildung Gemeinwesenarbeit

Anmeldungen bis 2.11. möglich

Das Land Hessen bietet ab Dezember in Kooperation mit den Hochschulen Fulda und Rhein-Main eine umfassende berufsbegleitende Weiterbildung für Fachkräfte der Gemeinwesenarbeit (GWA) an. Die Hochschulen Fulda und RheinMain haben ein innovatives und praxisorientiertes Konzept erarbeitet, um die Professionalität der hauptamtlichen Mitarbeitenden in der GWA zu fördern und zu stärken.

Die Qualifizierung Gemeinwesenarbeit bietet den Teilnehmenden eine fundierte Auseinandersetzung mit Konzepten, Methoden und Handlungspraktiken in der Gemeinwesenarbeit. Sie lädt zur Wissensvertiefung, Positionierung und Reflexion ein. Praxisprojekte von Teilnehmenden ermöglichen den Theorie-Praxis-Transfer und stärken die Handlungskompetenz für ihre eigene Arbeit in der GWA. Die Qualifizierung umfasst acht Bausteine und wird im Zeitraum Dezember 2022 bis Januar 2024 durchgeführt.

Weitere Informationen zu den Inhalten finden Sie hier.

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration ermöglicht die kostenfreie Teilnahme von hauptamtlichen Fachkräften der Gemeinwesenarbeit, vorrangig aus GWA-Projekten, die über das Förderprogramm Gemeinwesenarbeit (Richtlinie zur Förderung von Gemeinwesenarbeit in Stadtteilen / Quartieren mit besonderen sozialen und integrationspolitischen Herausforderungen vom 02.12.2019) gefördert werden. Interessent:innen aus anderen Kontexten können für eine Teilnahme an der Qualifizierung berücksichtigt werden, wenn nach der Vergabe an Bewerber:innen aus GWA-Förderprojekten noch Teilnahmeplätze verfügbar sind.

Die Bewerbung zur Weiterbildung ist bis zum 2. November um 23:59 Uhr über dieses Online-Formular möglich.

Den Flyer zur Weiterbildung finden Sie hier.

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Gemeinwesenarbeit-Newsletter 02/2022

Gemeinwesenarbeit-Newsletter 02/2022

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Transferwerkstatt „Sozialer Zusammenhalt und Gemeinwesenarbeit in Hessen“ am 01. Juni 2022

Transferwerkstatt „Sozialer Zusammenhalt und Gemeinwesenarbeit in Hessen“

Wie können zwei Förderprogramme in einem Quartier bestmöglich wirken?

Hessen ist Vorreiter und will noch besser werden: In ca. 60% der aktuellen Fördergebiete im Städtebauförderprogramm Sozialer Zusammenhalt in Hessen wird zurzeit ebenfalls das bundesweit einmalige Förderprogramm Gemeinwesenarbeit eingesetzt.

Im Zusammenspiel dieser beiden Förderprogramme gelingt es hessischen Kommunen, entscheidende Impulse in der Unterstützung von Quartieren mit heterogenen Problemlagen zu setzen. Um die Potenziale dieses Zusammenwirkens auszuschöpfen und sichtbar zu machen sowie zur Identifikation von möglichen Hürden, veranstalteten die Servicestelle Gemeinwesenarbeit und das Zentrum Sozialer Zusammenhalt eine Transferwerkstatt. Sie fand am 1. Juni in Neustadt (Hessen) statt. Akteur_innen aus Standorten, in denen beide Förderprogramme zeitgleich oder aufeinander folgend eingesetzt werden sowie Interessierte brachten Ihre Perspektiven und Erfahrungen ein. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit für einen intensiven Austausch zwischen den Förderprogrammen und arbeiteten an Leitfragen zu Gelingensfaktoren und Hindernissen der Zusammenarbeit.

Alle haben ein gemeinsames Ziel: Quartiere mit vielfältigen Problemlagen zu unterstützen. Um das mit beiden Förderprogrammen möglichst zielführend zu tun, wurde mit der Transferwerkstatt ein Diskurs zur Verzahnung der Förderprogramme gestartet.

Weitere Informationen können Sie dem Programm entnehmen.

Eine Veröffentlichung Ende des Jahres wird einen vertiefenden Blick auf die Thematik ermöglichen.

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