Einladung zu den Dialogforen GWA am 10.12.2025

Einladung zu den Dialogforen GWA

am 10. Dezember 2025 in Marburg

 

Die Förderrichtlinie Gemeinwesenarbeit wird ab 1. Januar 2027 neu aufgelegt. In diesem Zusammenhang laden wir Sie herzlich zu den ersten beiden Dialogforen ein:

Dialogforum 1 – Perspektiven aus Standorten mit bestehender GWA im urbanen Raum auf das Förderprogramm Gemeinwesenarbeit

und

Dialogforum 2 – Perspektiven aus den ländlichen Räumen auf das Förderprogramm Gemeinwesenarbeit

 

Der Termin für diese Dialogforen ist:

10. Dezember 2025

im Jugend- und Sozialamt der Universitätsstadt Marburg

in der Friedrichstraße 36, 35037 Marburg

(Tagungsraum im 2. Untergeschoss (Raum -2.23)

 

Ziel der Dialogforen ist ein Austausch über die Umsetzung der neuen Richtlinie in urbanen als auch ländlichen Räumen. Im Dialog zwischen der Praxis vor Ort mit den administrativ und fachlich begleitenden Institutionen (HMSI & Servicestelle GWA), sollen Chancen und Herausforderungen identifiziert und diskutiert werden, so dass diese Erkenntnisse für den weiteren Prozess genutzt werden können.

 

Dialogforum 1 – Urbaner Raum (9:30 – 12:00 Uhr)

Im Mittelpunkt steht der Austausch darüber, wie die Landesförderung GWA an städtischen Standorten mit bestehender Gemeinwesenarbeit zielführend umgesetzt wird und werden kann. Zentrale Fragestellungen sind:

  • Wie kann im Rahmen des Förderprogramms beim Vorhandensein vom Landesprogramm GWA unabhängigen Strukturen vor Ort ein spezifisches GWA Profil im geförderten GWA-Projekt geschaffen werden?
  • Wie können Synergien geschaffen und die notwendige Profilierung sichergestellt werden? 
  • Welche besonderen Chancen und Herausforderungen gibt es in der Umsetzung von GWA in Verbindung mit bestehenden GWA-Strukturen in der Kommune?

Im Fokus stehen die Perspektiven von Vertretenden von kreisfreien Städten, kreisangehörigen Kommunen sowie Fachkräften und Trägervertretenden aus den dort verorteten GWA-Projekten.

 

 Dialogforum 2 – Ländlicher Raum (12.30 – 15:00 Uhr)

Zentral bei diesem Dialogforum ist der Erfahrungsaustausch zu den spezifischen Rahmenbedingungen in ländlichen Gebieten. Dabei geht es insbesondere um folgende Fragestellungen:

  • Wie kann im Rahmen des Förderprogramms im ländlichen Raum ein spezifisches GWA Profil im geförderten GWA-Projekt geschaffen werden?
  • Wie können Synergien geschaffen und die notwendige Profilierung sichergestellt werden? 
  • Welche besonderen Chancen und Herausforderungen gibt es in der Umsetzung von GWA im ländlichen Raum?

Zum Dialogforum 2 sind Vertretende der Landkreise und ländlicher Kommunen, Fachkräfte aus den dort verorteten GWA-Projekten sowie die entsprechenden Trägervertretenden eingeladen.

 

Informationen zur Anmeldung:

Bitte melden Sie sich über die  nachstehenden Anmeldeformulare nur für ein Dialogforum an: entweder für das Dialogforum 1 (urbaner Raum) oder für das Dialogforum 2 (ländlicher Raum).

Um einen zielführenden Austausch zu ermöglichen, ist die Zahl der Teilnehmenden auf etwa 20 Personen pro Dialogforum begrenzt. Um eine ausgewogene Zusammensetzung sicherzustellen, kann es zu einer gezielten Auswahl durch die Veranstaltenden kommen.

Die Anmeldefrist endet am 28. November. Alle Angemeldeten erhalten zeitnah danach eine Rückmeldung zur Teilnahme.

Wir freuen uns auf den gemeinsamen Austausch mit Ihnen in den Dialogforen!

Förderung von Gemeinwesenarbeit in Hessen

Mit der Servicestelle Gemeinwesenarbeit, die im Rahmen dieser Richtlinie gefördert wird, unterstützt die Landesarbeitsgemeinschaft Soziale Brennpunkte Hessen e.V. die Umsetzung und Weiterentwicklung der Gemeinwesenarbeit in Hessen. Das Angebot richtet sich an alle Akteur_innen, die mit Hilfe der Gemeinwesenarbeit die Lebensbedingungen in benachteiligten Stadtteilen und Quartieren verbessern möchten. Die Servicestelle Gemeinwesenarbeit steht u.a. für Beratung, Wissenstransfer, Erfahrungsaustausch, Fortbildung und bei inhaltlichen Fragen rund um das Förderprogramm des Landes zur Verfügung.

Dokumentation zur digitalen Informationsveranstaltung zur Förderrichtlinie: „Gemeinwesenarbeit in Quartieren mit besonderen sozialen Herausforderungen“

Dokumentation zur digitalen Informationsveranstaltung zur Förderrichtlinie: „Gemeinwesenarbeit in Quartieren mit besonderen sozialen Herausforderungen“

18. und 24. September 2025

In Kooperation mit der Servicestelle Gemeinwesenarbeit organisierte das Fachreferat Gemeinwesenarbeit des Hessischen Ministeriums für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales im September zwei digitale Informationsveranstaltung zur neuen “Förderrichtlinie Gemeinwesenarbeit in Quartieren mit besonderen sozialen Herausforderungen“.

Sie richtete sich an alle aktuellen Zuwendungsempfänger:innen, Vertreter:innen von Standortkommunen sowie Projektträger:innen, als auch an Mitarbeitende aus den laufenden GWA-Projekten und weitere Interessierte, wie Kommunen, die bislang noch nicht am Förderprogramm teilnehmen.

Frau Dayana Fritz vom Hessischen Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales führte in die zentralen Inhalte der neuen Förderrichtlinie ein und eröffnete den Raum zur Klärung weiterer inhaltlicher und administrativer Frage.

Die Dokumentation der Informationsveranstaltung steht nun zum Download zur Verfügung. Sie können die Präsentation über den unten stehenden Link herunterladen.

Förderung von Gemeinwesenarbeit in Hessen

Mit der Servicestelle Gemeinwesenarbeit, die im Rahmen dieser Richtlinie gefördert wird, unterstützt die Landesarbeitsgemeinschaft Soziale Brennpunkte Hessen e.V. die Umsetzung und Weiterentwicklung der Gemeinwesenarbeit in Hessen. Das Angebot richtet sich an alle Akteur_innen, die mit Hilfe der Gemeinwesenarbeit die Lebensbedingungen in benachteiligten Stadtteilen und Quartieren verbessern möchten. Die Servicestelle Gemeinwesenarbeit steht u.a. für Beratung, Wissenstransfer, Erfahrungsaustausch, Fortbildung und bei inhaltlichen Fragen rund um das Förderprogramm des Landes zur Verfügung.

Jubiläumsveranstaltung „10 Jahre Förderprogramm Gemeinwesenarbeit in Hessen“ am 03. Juli 2025

Jubiläumsveranstaltung "10 Jahre Förderprogramm Gemeinwesenarbeit in Hessen"

am 03. Juli 2025 in Frankfurt

Am 3. Juli 2025 wurde im Saalbau Gutleut in Frankfurt ein besonderes Jubiläum gefeiert: 10 Jahre Förderprogramm Gemeinwesenarbeit in Hessen. 65 Teilnehmende aus ganz Hessen kamen zusammen, um ein Jahrzehnt erfolgreicher Gemeinwesenarbeit in Hessen zu feiern, gemeinsam zurückzublicken und Impulse für die Zukunft zu setzen.

Heike Hofmann, hessische Sozialministerin, eröffnete das Jubiläum mit einem Grußwort, in welchem sie das Engagement in den Förderstandorten und die Bedeutung des Programms würdigte.

Frau Fritz (Sozialministerium) und Fabienne Weihrauch (Servicestelle Gemeinwesenarbeit), die gemeinsam die Veranstaltung moderierten, boten nach dem Grußwort einen geschichtlichen Einblick in die Entwicklung des Förderprogramms. Im Anschluss wurden durch Praxisbeispiele aus Ebersburg (Susanne Beh), Darmstadt (Jan Elm) und Marburg (Karin Ackermann-Feulner) die Vielfalt und Wirksamkeit der Gemeinwesenarbeit anschaulich dargestellt.

 

Prof. Dr. Michael May reflektiere in seinem anschließenden Input die Voraussetzungen und Herausforderungen der Demokratieförderung durch und in der Gemeinwesenarbeit und zeigte mögliche Handlungsperspektiven für die Zukunft der Gemeinwesenarbeit auf.

Im Anschluss daran diskutierten auf dem Podium Vertreter:innen aus der Praxis (Susanne Roser, Oberes Fuldatal), der Trägerschaft (Jenna Reibold, Diakonie Darmstadt-Dieburg), der Wissenschaft (Prof. Dr. Michael May), der Kommunen (Peter Schmittdiel, Universitätsstadt Marburg), der LAG Soziale Brennpunkte Hessen e.V. (Jürgen Eufinger) sowie dem Sozialministerium (Heike Hofmann) zur Zukunft quartiersbezogener Gemeinwesenarbeit. Im Mittelpunkt standen dabei zentrale Errungenschaften der Gemeinwesenarbeit in Hessen, aktuelle und zukünftige Herausforderungen sowie Perspektiven und Wünsche für die Weiterentwicklung des Programms.

Gerahmt wurde das Ganze von Musiker:innen des BEAT Projekts, die nicht zuletzt dazu beitrugen, dass die Akteur:innen des Förderprogramms in ausgelassener und guter Stimmung zusammen kamen.

Geprägt war der Abend von einem regen Austausch und tollen Gesprächen unter den Teilnehmenden.

Ein herzlicher Dank geht an alle Beteiligten, insbesondere an die mitwirkenden Förderstandorte, an Sozialministerin Heike Hofmann sowie an alle Teilnehmenden, die diesen besonderen Abend möglich gemacht und bereichert haben.

Förderung von Gemeinwesenarbeit in Hessen

Mit der Servicestelle Gemeinwesenarbeit, die im Rahmen dieser Richtlinie gefördert wird, unterstützt die Landesarbeitsgemeinschaft Soziale Brennpunkte Hessen e.V. die Umsetzung und Weiterentwicklung der Gemeinwesenarbeit in Hessen. Das Angebot richtet sich an alle Akteur_innen, die mit Hilfe der Gemeinwesenarbeit die Lebensbedingungen in benachteiligten Stadtteilen und Quartieren verbessern möchten. Die Servicestelle Gemeinwesenarbeit steht u.a. für Beratung, Wissenstransfer, Erfahrungsaustausch, Fortbildung und bei inhaltlichen Fragen rund um das Förderprogramm des Landes zur Verfügung.

Dokumentation zum GWA Workshop „Gemeinsam statt einsam: Einsamkeit mit den Methoden der Gemeinwesenarbeit begegnen“.

Dokumentation zum GWA Workshop "Gemeinsam statt einsam: Einsamkeit mit den Methoden der Gemeinwesenarbeit begegnen"

am 08. Mai 2025 in Rüsselsheim

Am 8. Mai 2025 fand im Ratssaal Rüsselsheim der GWA-Workshop „Gemeinsam statt einsam – Einsamkeit mit den Methoden der Gemeinwesenarbeit begegnen“ statt.

Im Zentrum des Workshop stand die Frage, wie Einsamkeit – als gesamtgesellschaftliche Herausforderung, die sich besonders in benachteiligten Quartieren zeigt – im Rahmen der Gemeinwesenarbeit thematisiert und nachhaltig bearbeitet werden kann. Die rund 30 Teilnehmenden diskutierten dabei vor allem, wie durch Methoden der Gemeinwesenarbeit Strukturen geschaffen werden können, die Einsamkeit verringern und soziale Teilhabe stärken können.

Den fachlichen Auftakt bildete der Input von Dr. Ludger Klein vom Kompetenznetz Einsamkeit (KNE), der zentrale Erkenntnisse aus der aktuellen Forschung vorstellte und zur Diskussion anregte. Im Anschluss  konnten die Teilnehmenden im Rahmen eines „Ideenkorb“ eigene Erfahrungen und Perspektiven einbringen. Zentrale Fragestellungen waren:

  1. Welche Gruppen sind im Quartier besonders von Einsamkeit betroffen?
  2. Gibt es Zugänge zu Menschen im Quartier, die von Einsamkeit betroffen/ bedroht sind? Wenn ja, welche?
  3. Was bietet das Quartier für einsame Menschen an?

Am Nachmittag wurden unterschiedliche  Ansätze aus der Praxis im Umgang mit Einsamkeit vorgestellt: Petra Ebeling (Wiesbaden), Ruth Milde (Spangenberg), Pia Aporta (Bad Homburg) und Ralf Woithe (Frankfurt) stellten ihre Arbeit vor und machten deutlich, wie unterschiedlich und kreativ der Zugang zum Thema gestaltet werden kann.

In einer abschließenden Phase des kollegialen Austauschs erarbeiteten die Teilnehmenden in Kleingruppen gemeinsam neue Ideen und praxisnahe Handlungsperspektiven. Im Mittelpunkt stand dabei die Entwicklung von grundlegenden Rahmenbedingungen und „Goldenen Regeln“ für eine einsamkeitssensible Gemeinwesenarbeit.

Wir danken allen Teilnehmenden, insbesondere auch den Inputgeber:innen für den wertvollen Austausch.

Die Dokumentation der Veranstaltung finden Sie weiter unten.

Förderung von Gemeinwesenarbeit in Hessen

Mit der Servicestelle Gemeinwesenarbeit, die im Rahmen dieser Richtlinie gefördert wird, unterstützt die Landesarbeitsgemeinschaft Soziale Brennpunkte Hessen e.V. die Umsetzung und Weiterentwicklung der Gemeinwesenarbeit in Hessen. Das Angebot richtet sich an alle Akteur_innen, die mit Hilfe der Gemeinwesenarbeit die Lebensbedingungen in benachteiligten Stadtteilen und Quartieren verbessern möchten. Die Servicestelle Gemeinwesenarbeit steht u.a. für Beratung, Wissenstransfer, Erfahrungsaustausch, Fortbildung und bei inhaltlichen Fragen rund um das Förderprogramm des Landes zur Verfügung.

Dokumentation: Großes Vernetzungstreffen am 13.März 2025 in Bruchköbel

Dokumentation: Großes Vernetzungstreffen 2025: Gemeinsam mehr erreichen - Engagement in der Gemeinwesenarbeit

am 13. März 2025 in Bruchköbel

Am Donnerstag, den 13. März 2025 veranstalte die Servicestelle Gemeinwesenarbeit in Bruchköbel das diesjährige „Große Vernetzungstreffen“ mit dem Themenschwerpunkt „Gemeinsam mehr erreichen – Engagement in der Gemeinwesenarbeit“ mit rund 60 Teilnehmenden.

Nach dem Grußwort der Bürgermeisterin Sylvia Braun stellte Hristina Jonuzi, Gemeinwesenarbeiterin des gastgebenden Standortes, die Gemeinwesenarbeit in Bruchköbel vor und machte dabei die vielfältige Arbeit der Engagierten des Quartiers sichtbar. Im Anschluss hatten die Teilnehmenden auf dem Markt Möglichkeit die Gelegenheit, einen Einblick in die diversen Formate des Engagements zu erhalten und mit den engagierten Quartiersbewohner:innen vor Ort ins Gespräch zu kommen.

Nach der Mittagspause nutzte Dayana Fritz vom Hessischen Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales das Große Vernetzungstreffen, um über aktuelle Entwicklungen zu berichten und einen Ausblick auf die geplante Richtlinie für das Förderprogramm Gemeinwesenarbeit ab 2027 zu geben.

Anschließend setzten sich die Teilnehmenden in einem World-Café mit den Voraussetzungen, Möglichkeiten und Hürden des Engagements innerhalb der Gemeinwesenarbeit auseinander.

Wir bedanken uns herzlich bei dem gastgebenden Standort und den Teilnehmenden für den wertvollen Austausch.

Die Dokumentation der Veranstaltung finden Sie weiter unten.

Förderung von Gemeinwesenarbeit in Hessen

Mit der Servicestelle Gemeinwesenarbeit, die im Rahmen dieser Richtlinie gefördert wird, unterstützt die Landesarbeitsgemeinschaft Soziale Brennpunkte Hessen e.V. die Umsetzung und Weiterentwicklung der Gemeinwesenarbeit in Hessen. Das Angebot richtet sich an alle Akteur_innen, die mit Hilfe der Gemeinwesenarbeit die Lebensbedingungen in benachteiligten Stadtteilen und Quartieren verbessern möchten. Die Servicestelle Gemeinwesenarbeit steht u.a. für Beratung, Wissenstransfer, Erfahrungsaustausch, Fortbildung und bei inhaltlichen Fragen rund um das Förderprogramm des Landes zur Verfügung.