Ulstertal

Landkreis Fulda

Ansprechpartnerin:

Frau Linda Kalb-Müller
Am Stadtbrunnen 2
36142 Tann (Rhön)
Tel.: 066682/2124198
E-Mail: linda.kalb-mueller@awo-fulda.de

Koordinierungsstelle „Gemeinwesenkoordinatoren im ländlichen Raum – Ulstertal“

Im Rahmen des Modellprojektes „Gemeinwesen-Koordination im ländlichen Raum“, ist in Tann (Rhön) seit Juni 2017 eine Anlaufstelle vor Ort entstanden. Besonderer Schwerpunkt liegt auf der Integration von Geflüchteten und der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe, die Angebote sind jedoch für alle Bewohner offen.

Das Fördergebiet Ulstertal bezieht sich auf die Gemeinden Hilders, Tann/Rhön, Ehrenberg und Bad Salzschlirf im Landkreis Fulda und ist seit 2016 in der Förderung.

 

Präventionsmaßnahmen

Durch die Schaffung dieser Anlaufstelle ist für die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe eine Infrastruktur entstanden, welche die freiwillige Arbeit entlastet und koordiniert. Für die Geflüchteten die bereits in Privatwohnungen leben, gibt es offene Sprechstunden, die vor allem zur Formularhilfe genutzt werden. Es finden Schulungen zu interkulturellen Themen für freiwillig Engagierte und Interessierte statt. Um eine Teilhabe für Neuzugewanderte zu ermöglichen, werden Informationsveranstaltungen zu Erziehungs-, Bildungs-, Sozial- und Gesundheitsthemen angeboten.

 
 

Vernetzung

Eine Vernetzung findet auf der regionalen und überregionalen Ebene statt. Auf der regionalen Ebene tauschen sich die Haupt- und Ehrenamtlichen in Runden Tischen aus. Durch die Vernetzung der Neuzugewanderten bilden sich Strukturen der gegenseitigen Unterstützung vor Ort. Das Netzwerk der lokalen Akteur_innen erweitert sich stetig. Durch die Zusammenarbeit werden entlastende Synergieeffekte für alle Netzwerkpartner geschaffen. Auf der überregionalen Ebene vernetzen sich die Fachkräfte im Landkreis Fulda in Gremien und Arbeitsgruppen und ein Wissenstransfer über Gelingensfaktoren zur Integration von Geflüchteten wird gemeindeübergreifend angeregt.

 

Kulturelle Angebote

Um für Geflüchtete eine Teilhabe am kulturellen Leben zu ermöglichen, werden verschiede Angebote initiiert und durchgeführt. Besonders für die Zielgruppe der geflüchteten Frauen ist es wichtig, Angebote vor Ort zu haben, da sie durch eine eingeschränkte Mobilität und fehlende Kinderbetreuung kaum Bildungs- und Kulturangebote wahrnehmen können. Das Sprachcafé ist ein informelles Bildungsangebot bei dem  Frauen Unterstützung beim Spracherwerb und zu alltagsrelevanten Fragen bekommen. Durch Kreativ- und Freizeitangebote werden Begegnungsmöglichkeiten zwischen Einheimischen und Neuzugewanderten geschaffen. Die Teilnahme von Geflüchteten an Stadtfesten ermöglicht Gespräche und Kontakte unter den Menschen aller Generationen und Kulturen.

Förderung von Gemeinwesenarbeit in Hessen.

Mit der Koordinierungsstelle GWA, die im Rahmen der Richtlinie gefördert wird, unterstützt die LAG die Umsetzung und Weiterentwicklung der Gemeinwesenarbeit in Hessen. Das Angebot richtet sich an alle Akteur_innen, die mit Hilfe der Gemeinwesenarbeit die Lebensbedingungen in benachteiligten Stadtteilen und Quartieren verbessern möchten. Die LAG steht als Servicestelle u.a. für Beratung, Wissenstransfer, Erfahrungsaustausch, Fortbildung und bei inhaltlichen Fragen rund um das Förderprogramm des Landes zur Verfügung.